
Seit 2012 beschäftige ich mich intensiv mit der biodynamischen Landwirtschaft, die ja oft als esoterisch oder unwissenschaftlich abgestempelt wird. Ich wollte schon immer ein Buch schreiben, das hinter die Kulissen blickt – eines, das mehr vermittelt als „irgendwas mit Kuhhörnern und Mondphasen“.
Mich interessierte nicht nur, was es mit den Kuhhörnern tatsächlich auf sich hat; vor allem wollte ich verstehen, was Spitzenwinzerinnen und -winzer, die an den besten Universitäten und Weinbauschulen studiert haben, an diesen über 100 Jahre alten Ideen fasziniert.
„Ein dickes Standardwerk über biodynamischen Weinbau.“
– Franz Kotteder, Süddeutsche Zeitung







Dafür habe ich über ein Jahr lang agrarhistorisch recherchiert und bin gemeinsam mit Fotograf Konstantin Volkmar zu zwölf Winzerinnen und Winzern im deutschsprachigen Raum gereist, um ihre Arbeitsweise, ihre Ideen und ihre Philosophie im Jahresverlauf zu porträtieren. Es sind sehr unterschiedliche Betriebe: große und kleine, solche mit weltberühmten, seit Jahrhunderten bekannten Lagen und solche, die quasi Start-ups sind.
Jede und jeder hat einen eigenen Zugang zur Biodynamie und erneut bewiesen, dass diese Art der Landwirtschaft kein Dogma ist, sondern von den Menschen lebt, die sich ihrer annehmen und sie mit ihrer Hände Arbeit stetig weiterentwickeln.